Bartpflege mit Bartöl

Bartöl Anwendung – So verwendest du dein Bartöl richtig!

Ein Bartöl gehört einfach zur regelmäßigen Bartpflege dazu! Wenn du willst das dein Vollbart nicht nach einiger Zeit trocken und ungepflegt aussieht, solltest du unbedingt des öfteren zu einem Bartöl greifen und dieses in den Bart einmassieren.

Wann & wie sollte ich mein Bartöl am besten anwenden?

Grundsätzlich solltest du ein Bartöl wirklich täglich verwenden und in deinen Bart einmassieren. Die Anwendung eines Bartöl geht relativ schnell und gestaltet sich sehr einfach. Es jeden Tag aufzutragen hört sich oft an. Wenn du aber erst einmal verstanden hast, wie viel Einfluss das Bartöl für die “Gesundheit” deines Bartes hat, machst du es auch gerne. Du kannst es auch immer dann verwenden, wenn du deinen Bart schnell gepflegter wirken lassen willst.

Vor dem Verwenden des Öles, solltest du deinen Bart gründlich waschen. Am besten wäscht du Ihn mit einer dafür geeigneten Seife oder einem Shampoo mit neutralem ph-Wert. Nach dem Waschen den Bart mit einem sauberen Handtuch trocken tupfen, das Bartöl entweder in die Hände oder direkt auf den Bart geben und dann gründlich einmassieren. Das Öl wird nicht ausgewaschen, sonder bleibt am besten bis zu nächsten Pflege im Bart.

Wie viele Tropfen Bartöl soll ich in meinen Bart einmassieren?

Wie viel Öl du für deinen Bart verwenden solltest, hängt von dessen Länge ab. Bei einem 3-Tage bis 1 Woche alten Bart sind 1-2 Tropfen vollkommen ausreichend. Ein 1-3 Wochen Alter verträgt schon 2-4 Tropfen und für einen Vollbart kannst du gerne auch 4-10 Tropfen Bartöl auftragen.

Eine Bartöl-Kur für den strapazierten Bart

Bartöl Kur
Wenn dein Bart besonders strapaziert ist, trocken wirkt oder du auf deiner Gesichtshaut einen Juckreiz spürst dann ist eine Kur mit dem Öl das richtige. Um deine Haare im Gesicht wieder richtig auf Vordermann zu bringen, wäscht du deine Barthaare gründlich mit sehr warmen Wasser. Reinigst sie mit Bartshampoo von Schuppen, Essensresten und allen anderen Sachen die halt so im Bart hängen bleiben.

Ist das erledigt, nimmst du dein Bartöl zur Hand und massierst ca. 8-15 Tropfen  gründlich ein (bei Juckreiz vor allem in die Gesichtshaut). Dann nimmst du ein kleines sauberes Handtuch und lässt dieses sich mit warmen bis heissen Wasser vollsaugen. Das Handtuch auswinden und dann auf den Bart legen. So bleibt die Feuchtigkeit möglichst lange erhalten und das Öl kann durch die Wärme besser in das Haar und die Haut eindringen. Wenn du diese Kur 1 mal wöchentlich anwendest, würden wir uns wundern wenn du immer noch Probleme mit einem trockenen Bart oder Juckreiz hast.

Eine beliebte Methode: Bartöl im Kamm oder in der Bürste

Wer sich das Auftragen des Öles etwas einfach machen will als es eh schon ist, der kann das Öl einfach auf einen Kamm oder eine Bürste Tropfen. Die Tropfen müssen dann mit der Hand auf dem Kamm oder der Bürste verteilt werden und schon kann der Bart gekämmt/gebürstet werden.

Diese Methode ist zwar sehr beliebt, wir empfehlen dir trotzdem das Öl mit den Händen in das Haar einzumassieren. Mit einem Kamm/Bürste wird man nie so gründlich Bartöl verteilen können wie mit den Händen.

Was bringt mir ein Bartöl?

Wer sich für das richtige Öl entscheidet, kann viele pflegende Stoffe und somit auch gute Ergebnisse erwarten. Diese Stoffe sind für die Gesundheit deines Bartes sehr wichtig, denn nur so kann er die nötigen Nährstoffe bekommen die er braucht um immer perfekt gepflegt auszusehen. Welche Nährstoffe und pflegende Öle du dir in deinen Bart reibst kannst du weiter unten lesen (ist von Öl zu Öl verschieden).

Vor allem sorgt ein Bartöl für die nötige Feuchtigkeit damit die Haare nicht austrocknen, nicht brüchig werden. Es verhindert auch dass du sie nicht abschneiden musst. Denn umso gepflegter dein Bart ist, desto länger kann er wachsen ohne ihn kürzen zu müssen.

Einige Männer bekommen bei einem längeren Bart Hautirritationen, besonders hier kann ein Bartöl wirklich helfen. Wer täglich das Öl verwendet und wöchentlich eine Kur macht, der kann fast keinen Juckreiz oder andere unangenehme Nebenwirkungen eines Bartes bekommen.

Ein wahres Wundermittel für den Bart & die Gesichtshaut

Die Gesichtshaut ist bei einigen Männern etwas empfindlich. Wenn du von der regelmäßigen Rasur auf einmal zu einem Vollbart wechselst, kann das für die Haut sehr belastend sein. Durch das Rasieren entstehen auf der Hautoberfläche kleine Wunden welche wieder geschlossen werden müssen. Bei einem Vollbart muss sich die Haut etwas umstellen: Die Talgproduktion wird vermindert, da jetzt Bart die Haut schützt. Die vielen Haare im Gesicht reiben auch an der Gesichtshaut, das kann zu eingewachsenen Haaren und Hautirritationen führen.

Das Bartöl legt eine schützende Schicht über das Barthaar und die darunter liegende Haut. Die Haare werden mit nötiger Feuchtigkeit versorgt und sind somit vom austrocknen geschützt. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass es Schuppen und Juckreiz vorbeugt. Ein Bartöl ist ein richtiger Allrounder, so ziemlich alle Probleme im Zusammenhang mit Bärten können behoben werden.

Die Nachteile und Nebenwirkungen

Ein Bartöl wird meist aus ätherischen Ölen gefertigt, welche auch für den angenehmen holzigen Geruch verantwortlich sind. Reagiert man gegen einen bestimmten Inhaltsstoff allergisch, kann das zu sichtbar juckenden Ausschlägen führen. Das kann aber bei so ziemlich jeden Pflegeprodukt passieren und ist kein wirklicher Nachteil.

Informiert man sich nicht ausführlich über Bartöle und deren Zusammensetzung, kann man seinen Barthaaren großen Schaden zufügen. Enthält das Bartöl Silikon oder ähnliche Stoffe, können diese einen dünnen Film um die Haare entwickeln. Diese Schicht lässt das Haar anfangs gepflegt und gesund aussehen, aber lässt es in langsam austrocknen. Wenn das erst einmal passiert ist, hilft nichts ausser den Bart ab zu schneiden.

Man sollte sich gut über das Produkt informieren, welches man sich über mehrere Wochen, wenn nicht Monate in seinen Bart schmiert. Ansonsten können einen böse Überraschungen erwarten.

Bartöl Inhaltsstoffe im Überblick

Jedes Öl hat seine eigenen Inhaltsstoffe und somit Eigenheiten. Wir zeigen dir welche Stoffe welche Eigenschaften aufweisen, damit du weißt, was genau du dir in deinen Bart schmierst.

Arganöl sorgt für die nötige Feuchtigkeit

In Marokko ist das Arganöl schon seit sehr langer Zeit das absolute Wundermittel für Haut und Haare. Das Öl ist geruchsneutral und ist sowohl für die Gesichtshaut und die Barthaare ein wichtiges Pflegemittel. Vor allem geeignet ist das Arganöl gegen trockene Stellen, Juckreiz und Schuppen.

Jojobaöl schützt vor UV-Strahlung, Hitze & Kälte

Der Vitamin E Anteil des Jojobaöles schütz das Haar und vor allem die Gesichtshaut vor Alterung. Wer regelmäßig Jojobaöl in Form eines Bartöles aufträgt, baut eine schützende Barriere im Bart und auf der Haut gegen gegen Kälte, Sonne, Heizungsluft und Trockenheit auf.

Mandelöl für empfindliche Haut

Mandelöl wird seit Jahrhunderten von Frauen auf der ganzen Welt für die Haarpflege verwendet. Mandeöl ist ein besonders mildes Öl, welches am besten für empfindliche und trockene Haut geeignet ist. Das Öl beinhaltet besonders viele Nährstoffe und Fettsäuren welche schützend für das Haar wirken.

Zedernöl für Anregung des Haarwuchses

Zedernöl fördert die Durchblutung im Bereich wo es aufgetragen wird. Dadurch werden Haarfollikel besser mit Nährstoffen versorgt und gestärkt. Ein positiver Nebeneffekt kann sein, dass sich die Haardichte im Bart verbessert. Das Zedernöl ist auch für den angenehmen Geruch in den meisten Bartölen verantwortlich – er wird als angenehm, holzig und stark beschrieben.

Welches Bartöl sollte ich verwenden?

Es muss jeder für sich selber das Bartöl finden, welches zu einem passt und mit dem man mehr als zufrieden ist. Wenn du aber an unserem Tipp interessiert bist, können wir dir das Organic Bartöl von Satin Naturel empfehlen.

Dieses Öl enthält alle wichtigen Inhaltsstoffe welches es enthalten sollte, es riecht auch sehr angenehm. Das Bartöl wir in Deutschland gemischt bzw. hergestellt und alle benötigten ätherischen Öle werden aus Bio & Fair Trade Betrieben bezogen. Wer sich für dieses Bartöl entscheidet, kann auf jeden Fall nichts falsche machen!

Woran erkenne ich ein hochwertiges Baröl?

Ein hochwertiges Bartöl kannst du grundsätzlich nur an den Inhaltsstoffen erkennen. Aber auch die Verpackung kann einen Hinweis darauf geben, ob der Hersteller ein Verständnis für die Produktion von Bartöl hat.

Wenn das Bartöl in einer Plastikflasche oder in einem leichtdurchlässigen Gefäß abgefüllt wurde, ist das ein Hinweis dafür die Finger davon zu lassen. Denn hier versteht der Hersteller offensichtlich nicht, das ätherische Öle und weiter Inhaltsstoffe des Bartöls in einer Lichtschutz Glasflasche abgefüllt werden sollten. Durch den Lichtschutz bleiben die Nährstoffe im Öl erhalten.

Das gewünschte Bartöl sollte auf keinen Fall Silikone enthalten. Silikone kannst du anhand der Angabe der Inhaltsstoffe (INCIs) erkennen. Die häufigsten Bezeichnungen sind: Methicone, Polysiloxane, Cyclomethicone und Dimethicone. 

Hinterlasse einen Kommentar